Gott schuf das Weltall, die Sonne, den Mond und die Erde. Er rollte mit einer Kugel dahin und dorthin, bis Er die Erde zurecht gerollt hatte. Er experimentierte ein bisschen mit Farben hier und Farben da, kleckste ein wenig mit dem Wasser rum und siehe da es entstanden Meere, Seen, Flüsse und Bäche. Dann freute es Ihn nicht mehr und Er wandte sich anderem zu. Er suchte nach Wörtern ohne Sinn und die Ihm gefielen, für die dachte Er sich einfach eine Bedeutung aus. Bald hatte Er für jedes Wort, das Er gefunden hatte, einen passenden Gegenstand, eine entsprechende Pflanze oder ein dazugehöriges Tier erschaffen. Er experimentierte noch ein wenig mit Berg und Tal, Schatten und Licht und war dann schlussendlich zufrieden mit Seinem Werk. Nur fünf Tage hatte Er dazu gebraucht

Die Schöpfungsgeschichte der Kreativität
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und nun wollte Er sich ein wenig ausrasten. Aber schlafen konnte Er nicht. Er wälzte sich unruhig hin und her und musste ständig darüber nachdenken, das Ihm noch etwas fehlte. Was wäre, wenn Er sich manche Wörter nicht ausgedacht hatte. Wichtige Wörter, die nun nie existieren würden!
Was wäre, wenn Er etwas vergessen hätte zu malen, für etwas ganz Wichtiges noch keine Farben gefunden hätte.
Nicht auszudenken, was mit der Musik, den Noten passieren würde, die vielen Stücke und Lieder, die nicht gesungen werden würden, weil Er nicht an alles gedacht hatte!
Er dachte mit Schaudern an die Kunst, die womöglich für ewig (und das ist auch für Gott eine sehr lange Zeit, das könnt ihr mir glauben!) unvollständig sein würde, Bilder, die nie gemalt und Skulpturen, die nie geschaffen werden würden.
Da stand Gott endlich auf,

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