
als ich ihm je bieten könnte“, und war zufrieden.
Er machte sich mit seinen Einkäufen auf den Heimweg. Ein wenig vermisste er das Schwein schon, aber er tröstete sich mit dem Gedanken, dass es nun ein besseres Leben führte.
Doch als er daheim angekommen war, wartete das Schwein bereits auf ihn. Es war seinem neuen Besitzer entflohen, denn es spürte, dass der Mann ihm keine Krone und kein Bett geben wollte, sondern dass es geschlachtet werden sollte.
Der junge Bauer war von so viel Schweineliebe ganz gerührt und froh, dass er das Schwein nun doch behalten konnte.
Von da an mussten weder der Bauernsohn noch das Schwein mehr Hunger leiden. Die Hühner, die sich der Bauer am Markt
gekauft hatte, gaben Eier. Das Saatgut, das er setzte, brachte ihm Gemüse und Weizen für Mehl und Mais als Futter für die Tiere.
Er hatte Glück, die Ernte fiel reichlich aus, sodass er genug übrig hatte, um den Überschuss zu verkaufen. Damit konnte er sich neues Saatgut und neue Tiere kaufen: eine Ziege für die Milch und ein Schaf für die Wolle.
Das Schwein lebte aber glücklich bei seinem Bauern und wenn es nicht an Altersschwäche gestorben ist, dann lebt es wohl noch heute.
© Berta Berger 2006