nicht ein gutes Wort für die Tiere, im Gegenteil. Gingen sie vor Müdigkeit nicht weiter, schlug er sie und zerrte an ihnen, dass es ein Jammer war.
Endlich kamen sie an den Fuß des heiligen Berges. Der Weg stieg in steilen Serpentinen hinauf und bestand aus Steinen und Geröll. So kam es auch, dass einer der Esel ins Rutschen geriet und abstürzte. Da begann der Mann zu klagen, denn das Werkzeug war unwiederbringlich verloren.
Doch es half nichts, er musste weiter, wenn er den Schatz holen wollte. So trieb er die verbliebenen Esel noch mehr an. Plötzlich brach eines der Tiere zusammen und starb auf der Stelle. Nun blieb dem Mann nichts weiter übrig, als zu Fuß zu gehen und einen Teil der Ausrüstung selbst zu tragen. Wie schmerzten

Der heilige Berg
Märchen
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ihm die Beine vom ungewohnten Klettern und der Rücken tat ihm weh von der schweren Last. Freilich ging es jetzt nur mehr recht langsam voran. Wäre er nicht so gierig gewesen, hätte er wohl von seinem Vorhaben abgelassen, aber der Gedanke an die unermesslichen Reichtümer ließ ihn jede Vernunft vergessen.
Mal zog er den verbliebenen Esel, mal das Tier ihn. Gemeinsam kämpften sie sich Biegung um Biegung auf den hohen Berg. Sie hatten wohl schon die Hälfte des Weges geschafft, als beide vor Erschöpfung inne halten mussten. Der Mann dachte sich: „Wenn ich diesen Esel auch noch verliere, wie soll ich dann den Schatz den Berg hinunter schaffen. Es ist besser, ich schone ihn und lasse den Großteil des Werkzeugs zurück. Ich kann ja später wieder kommen, wenn es sein muss mit einer ganzen Karawane, und es immer noch holen.“
Er schnallte sich seinen Rucksack mit

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