einer der drei.
Da trat der Angesprochene in ihre Mitte und jeder sah ihn genauso, wie er sich den Tod vorgestellt hatte.
Erneut erhoben sie ihre Stimmen, doch der Unheimliche gebot mit einer Handbewegung Ruhe.
„Nun haltet euch an die Abmachung und kommt“, forderte er.
Alles Flehen und Betteln nutzte nichts. Zuerst hauchte der eine, dann der andere sein Leben aus. Doch bevor der Tod auch nach dem Musikus greifen konnte, sagte der:
„Für mich bist du nichts weiter, als ein kleines Kind. Ich bin bestimmt viel zu schwer für dich.“
Der Tod nickte: „Ich bin das, was man in mir sieht. Für manche bin ich ein sehnsüchtig

Der Musiker und der Tod
Märchen
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erwarteter Geliebter, für manche ein Ungeheuer. Einige erblicken Nichts, für manche bin ich Alles.
Solange du mich als Kleinkind betrachtest, kann ich dich tatsächlich nicht tragen. Mach mir einen Vorschlag! Was soll ich tun, damit ich in deinen Augen wachse und an Kraft gewinne?“
Der Jüngling antwortete: „Ich habe in meiner Kammer ein Klavier. Wenn du das auf den höchsten aller Berge geschafft hast, folge ich dir, wo immer du mich hinführst. Doch bis dahin gehört mein Leben mir und du belästigst mich nicht länger.“
Der Tod war einverstanden.
Der Musiker rieb sich die Hände, denn das Klavier war ein gewaltiges Instrument, gedrechselt aus schwerem Holz. Niemals würde der Tod schaffen, es auf den höchsten Berg zu hieven.
Und wie er gedacht hatte, geschah es.

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