
Mund zusammenläuft,
selbst wenn ich am anderen Ende des Reiches bin."
Da wurde die Hexentochter wütend. Sie zauberte
einen Kirschbaum und verwandelte den ältesten
Prinzen in eine Blüte.
"Nur wenn ein Mädchen die Blüte, die du bist,
pflückt, wirst du erlöst sein!", rief sie.
Dann trat die Hexe vor den zweitältesten
Königssohn. Der lachte sie ebenfalls aus und sagte: "Was fang ich denn mit einer Hexe an? Meine Frau
muss sauber sein. Ich möchte einen Palast, in dem es
blitzt und funkelt, sodass ich es bis zum anderen Ende
des Reiches schimmern sehen kann."
Da wurde die Hexentochter noch wütender als
zuvor, denn ordentlich war sie nun wahrhaftig nicht.
Sie zauberte einen Marillenbaum und
verwandelte
den zweitältesten Prinzen in eine Blüte. "Auch du wirst erst erlöst werden, wenn du ein
Mädchen findest, das die Blüte, die du bist, abreißt!"
Sie trat vor den jüngsten Prinzen, aber der wollte
auch nichts von ihr wissen.
"Ich kann dich nicht heiraten, denn ich liebe dich
nicht! Ich nehme nur ein Mädchen zur Frau, das mit
mir meine Träume teilen und mit mir singen kann",
sagte er.
Da wurde die Hexentochter wütend wie noch nie
zuvor in ihrem Leben. Sie zauberte einen riesigen
Apfelbaum und verwandelte den Prinzen in eine kleine
Apfelblüte.
"Dann warte, bis ein Mädchen die Blüte, die du bist,
vom Baum zupft! Erst dann wirst du erlöst sein!",
schrie sie voll Zorn, setzte sich auf ihren Hexenbesen
und flog davon ...