Juan wartete in der brütende Hitze nun schon über eine Stunde. Die drei Männer, denen er bereits den vierten Tag folgte, waren im Saloon und wann sie wieder auftauchen würden, stand in den Sternen.
Er würde an ihrer Stelle den Rest des Tages drinnen verbringen, sich ein saftiges Steak gönnen und ein bis zwei Drinks kippen - nicht mehr, denn alles was darüber hinaus ging, würde seine Wahrnehmung beeinflussen und seine schnelle Reaktion beeinträchtigen.
Aber da die drei Gauner eher von ihrer Genusssucht, als von ihrem Intellekt gesteuert wurden, war sich Juan sicher, dass sie sich einen Drink nach dem anderen genehmigten, dann für ein ordentliches Essen, das sie stärken würde, kein Geld mehr hätten und danach so besoffen wären, dass Rosi, die Wirtin,

Der letzte Ritt
Spannung
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sie unweigerlich hinausschmeißen lassen würde.
Und das wäre dann seine Chance, ihrer Habhaft zu werden. Lange genug hatte er auf diesen Augenblick gewartet. Hatte sich ausgemalt, was er mit ihnen anstellen würde, wenn er sie endlich aufgespürt hatte.
Sie hatten ihm alles genommen. Alles, was ihm lieb und teuer war, alles, wofür er seit er ein Mann war, geschuftet und sich hart erarbeitet hatte.
Die Saloontür schwang auf und tatsächlich stolperte einer der Ganoven heraus. Gleich darauf torkelte der zweite hinterher. Ah, und hier war auch der dritte, der so aussah, als würde er sich gleich übergeben, sei es vom Whiskey oder einem harten Schlag in den Magen von Madame Rosis Helfern.
Juan drückte sich von dem Pfosten ab, an den gelehnt er gewartet hatte. Er zog seinen Revolver, und drückte dreimal ab.

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