
Drei Schüsse, drei Treffer!
Dann zog sich Juan mühsam auf sein Pferd und schnalzte, um es anzutreiben. Das Pferd setzte sich in Bewegung, suchte sich seinen Weg selber, denn niemand gab ihm eine Richtung vor. Es gab für Juan kein Ziel mehr, das er anvisierte. Sein Streben war, die Männer, die seine Farm überfallen, seine Tochter und seinen Sohn getötet und seine Frau vergewaltigt hatten, aufzuspüren und zu töten.
Er ließ sich von seiner Rache auch nicht von der Kugel in seiner Schulter und dem Blutverlust abhalten. Aber nun, wo er sein Vorhaben erfüllt hatte, ritt er ein letztes Mal in die untergehende Sonne.
© Berta Berger