um meine Stirn zu kühlen und um mein schlechtes Gewissen fort zu wehen, aber nach dem Beinaheunfall zitterten meine Hände auf dem Lenkrad und ich musste meinen rechten Fuß dazu zwingen, auf dem Gaspedal zu bleiben.

Alles hing davon ab, ob ich die Nerven bewahren konnte. Also sog ich zweimal die Luft tief ein, hielt sie einige Sekunden an und ließ sie dann aus meiner Lunge entweichen. Und mit ihr jedes Mal auch ein Stück meiner Anspannung.
Diese Atemtechnik schien zu wirken. Mein Puls raste weniger schnell und mein Denkmotor sprang langsam an.
Lass Caroline nichts passiert sein. Bitte, lass ihr nichts passiert sein!,

Viel Lärm um nichts
Spannung
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hallte es in meinem Kopf wider. Obwohl ich schon lange meinen Glauben an Gott verloren hatte, klangen diese Worte wie ein Gebet.

Diese Leute wussten alles über mich. Sie kannten meinen Tagesablauf, meine Vorlieben, meine Abneigungen, wussten über Caroline Bescheid. Meine Geliebte, meine Freundin, mein schwacher Punkt.
Sie hatten sich ausgerechnet, dass ich bereit war, alles zu tun, damit ihr nichts geschähe. Deshalb saß ich in meinem klapprigen Ford, fuhr nun die Höhenstraße hinauf und hatte ein gestohlenes Bild im Wert von mehreren zehntausend Euro in meinem Auto. Für mich als Sicherheitstechniker war es nicht besonders schwierig gewesen, die Alarmanlage auszuschalten und die Überwachungskameras auszutricksen. Ich war einfach in das Büro des Generaldirektors marschiert, hatte das teure Gemälde von der Wand genommen,

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